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\title{21F403: Willkommensrede des B\"{u}rgermeisters}
\author{Tony Hyun Kim} 
\date{} 

\begin{document}
\maketitle

Verehrete, gn\"{a}dige Frau. Als B\"{u}rgermeister von G\"{u}llen habe ich die Ehre, Sie, gn\"{a}dige verehrte Frau, als ein Kind unserer Heimat, zu begr\"{u}\ss{}en.

Meine lieben G\"{u}llener! Es freut mich sehr euch Frau Zachanassian zu vorstellen. Als ihr alle wisst, haben seit vielen Jahren keine wichtige Z\"{u}ge in G\"{u}llen gehalten. Jeden Tag haben wir gesehen, wie alle Z\"{u}ge an uns vorbeigerast sind. Ab jetzt wird alles \"{a}ndern. Der Besuch der Dame bedeutet den Anfang der Verbesserung. Eben jetzt hat ein D-Zug hier angehalten. Er bringt Frau Zachanassian mit, das erfolgreichste Kind unserer Heimat.

Frau Zachanassian, bitte entschuldigen Sie uns f\"{u}r unser bescheidenes Willkommen. Wenn wir nur ein bisschen mehr Geld verdienen w\"{u}rden, k\"{o}nnten wir ein besseres Fest geben, das Ihnen besser gefallen w\"{u}rde. Aber wir haben getan, was wir konnten. Wir haben durch diese schwierige Jahren immer das Beste daraus gemacht. Wir sind kr\"{a}ftige Menschen.

Seit Sie von G\"{u}llen abgefahren sind, sind wir von Kummer beschwert. Wenn Sie uns nur nicht verlassen h\"{a}tten, w\"{a}re es sch\"{o}n. Aber wir wissen, da\ss{} Sie von G\"{u}llen weggefahren sind, weil Sie zu gro\ss{} f\"{u}r G\"{u}llen waren. Mit Ihrer Hilfe konnen wir G\"{u}llen auch vergr\"{o}\ss{}ern. Dann k\"{o}nnen wir alle stolz sagen: ``Wir sind Kinder von G\"{u}llen, die ber\"{u}hmte Kulturstadt.''

Wir alle freuen uns, da\ss{} Sie endlich zu uns zur\"{u}ckgekommen sind. Es war vor f\"{u}nfundvierzig Jahren, da\ss{} Sie von G\"{u}llen abgefahren sind. Jetzt ist die Stadt \"{a}rmer und bauf\"{a}lliger als bevor, aber sie ist noch die gleiche Stadt, wo Sie als Kind aufgewachsen sind. Die alte Schule, der Konradsweilerwald, und alles andere bleibt noch beim alten. Hoffentlich kommen dann die guten Erinnerungen Ihrer Jugend; und es ist als ob Sie immer mit uns geblieben w\"{a}ren.

\end{document}